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Bei Arbeiten mit einer Bündelpresse in Maitenbeth ist diese in Brand geraten. Obwohl der Fahrer das Gespann noch vom abgeernteten Getreidefeld gefahren hat, hatte er nicht mehr verhindern können, dass auch das Stoppelfeld in Brand geraten ist. Wir löschten mit dem TLF den Vegetationsbrand und mit dem LF 16/12 die schwelende Bündelpresse. Ebenfalls alarmiert waren die Feuerwehren aus Winden und Haag sowie die Kreisbrandinspektion. Gegen 13.30 Uhr wurden wir auf die MÜ 43 bei Luxstett alarmiert. Dort hatte ein in Richtung B12 fahrender Audifahrer eine Skodafahrerin übersehen, die nach links in ein Grundstück abbiegen wollte. Er fuhr ihr im linken Heckbereich auf und kollidierte im Gegenverkehr mit einem dritten Pkw, wodurch es sich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt vom BRK abtransportiert. Die Unfallstelle blieb bis 15.15 Uhr vollständig gesperrt.
BK. Gegen 13 Uhr wurden wir auf die MÜ 46 alarmiert. Dort war eine Motorradgruppe aus zwei Personen von Hohenlinden Richtung Albaching unterwegs gewesen. In einer Linkskurve kam der hintere der beiden von der Straße ab, kappte einen Kurvenabweiser und flog in den Wald. Zunächst lautete die Alarmierung, für den Rettungshubschrauber eine Landestelle einzurichten und den Notarzt von dort zur Unfallstelle zu transportieren. Beim Eintreffen an der Unfallstelle wurde diese Meldung aber zurückgenommen, da der Motorradfahrer offenbar doch nicht lebensbedrohlich verletzt worden war. Er wurde durch einen Notarzt und eine RTW-Besatzung aus Haag betreut und ins Krankenhaus gebracht. Der zweite RTW aus Ebersberg konnte wieder abrücken. Wir sicherten die Unfallstelle ab und richteten eine halbseitige Sperre ein, bis die Erstversorgung und die Unfallaufnahme erledigt waren.
BK Kurz nach halb neun bemerkte ein vorbeifahrender Lkw-Fahrer Rauch über einem Anwesen im Maitenbether Außenbereich. Vorsorglich wurden wir und die FF Haag alarmiert, da es sich um einen Brand hätte handeln können. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Bewohner nur den Ofen angeheizt hatten. Bei den sommerlichen Temperaturen hatte der Mitteiler damit nicht gerechnet und uns alarmiert. Was auch richtig ist, denn lieber umsonst ausgerückt als ein Brand ohne Feuerwehr. Wir waren mit dem LF16/12 und dem TLF mit zwölf Mann im "Einsatz", die FF Haag mit drei Fahrzeugen. Eine Kostenrechnung muss in so einem Fall übrigens keiner der Beteiligten fürchten, da niemand den Fehlalarm mutwillig oder unter billigender Inkaufnahme provoziert hat.
BK Gegen 22 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Ein Autofahrer war aus uns nicht bekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug stellte sich im Acker quer und rutschte mit der rechten Seite in ein Bachbett, wodurch es sich einmal um die Längsachse überschlug und wieder auf den Rädern zum Stehen kam. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Er wurde mit dem RTW in ein Krankenhaus eingeliefert, da kein Hubschrauber zur Verfügung stand. Mit uns im Einsatz waren die FF Haag, ein RTW, ein NEF und zwei Polizeistreifen. Wir retteten den Verletzten, errichteten eine Hubschrauber-Landestelle (die dann nicht gebraucht wurde) und leiteten den Verkehr für die Dauer der Unfallaufnahme um.
BK Zwischen 18 Uhr und 01 Uhr wurden wir insgesamt achtmal zu vielfachen Einsatzstellen alarmiert. Grund waren immer wegen des Starkwinds umgestürzte Bäume, die Fahrbahnen blockierten. Herausragend war allerdings der Sturz einer alten Fichte auf dem Kirchenfriedhof. Der Baum gab dem Winddruck nach und wurde entwurzelt. Dabei hob er einige Gräber an, fiel auf das Leichenhaus, wodurch er in ca. fünf Metern Höhe abbrach. Der obere Teil fiel über das Leichenhausdach und auf die Straße. Dabei wurden auch die Ostseite des Leichenhauses sowie die Westseite der Alten Post beschädigt. Der Baum blieb auf dem Dach des Leichenhauses liegen. Von dort konnten wir ihn mit unseren Mitteln nicht beseitigen. Auch ein Kamerad mit Unimog und Rückewagen konnte den massiven Baum nicht auf die Straße bugsieren, damit wir ihn dort hätten zerlegen können. So musste die Straße am Leichenhaus gesperrt werden. Die Beseitigung des Baums musste am Freitag mit einem Harvester erfolgen. Die anderen zwanzig Bäume konnte wir mit unseren Kettensägen beseitigen. Gegen 03 Uhr am Freitagmorgen hatten wir die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
BK Von Freitagnacht bis Samstagnachmittag waren wir durchgehend aufgrund umgestürzter Bäume im Einsatz. Viele Strecken mussten dabei ganz gesperrt werden, da aufgrund der fortdauernden Baumstürze eine Straßenräumung und ein Durchfahren zu gefährlich gewesen wäre. Viele Bäume waren zudem so massig, dass sie mit dem Harvester beseitigt werden müssen.
Noch eine Bitte aller ehrenamtlichen Feuerwehrler, die viele Stunden ihrer Freizeit unentgeltlich im Einsatz sind: Wer bei einem solchen Wetter nicht unbedingt raus muss, der möge bitte zuhause bleiben. Jeder Verkehrsteilnehmer ist potentiell gefährdet, mindestens aber bei den Aufräumarbeiten im Weg. Und eine Bobachtung vom Sonntagmorgen: vielleicht ist das Mountainbiken auf einer verschneiten Kreisstraße ein wirkungsvolles Mittel gegen die Midlife Crisis. Aber uns macht es keinen Spaß, einen Radlfahrer unter einem Auto heraus zu kratzen. Setzt euch lieber vor die Playstation. BK. Ein in Richtung Albaching fahrender PKW-Fahrer kam in einer engen Rechtskurve auf der MÜ 46, kurz vor der Firma Godelmann, auf den Gegenfahrstreifen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr dort ein Sattelzug in die Gegenrichtung. Obwohl der Lkw-Fahrer noch in den Graben auswich, konnte er einen Unfall nicht mehr verhindern. Dennoch hat das Ausweichmanöver möglicherweise dem Pkw-Fahrer das Leben gerettet, denn dadurch prallte der Pkw in den linken Vorderreifen der Sattelzugmaschine und nicht frontal in diese. Beim Aufprall wurde bei beiden Fahrzeugen der jeweils linke Vorderreifen samt Radaufhängung herausgerissen. Nach dem Aufprall wurde der Pkw nach rechts in den angrenzenden Wald geschleudert, der Lkw blieb halbseitig im Graben stehen. Beim Lkw wurde der Kraftstofftank aufgerissen, 250 Liter Diesel traten aus und versickerten teilweise im Bankett. Das Wasserwirtschaftsamt Mühldorf wird das Erdreich vermutlich ausbaggern lassen. Bei dem Unfall blieben die Beteiligten unverletzt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohenlinden, St. Christoph und Albaching. Im Einsatz waren ebenso die Polizei Waldkraiburg, die Straßenmeisterei, ein Spezialfahrzeug zur Straßenreinigung sowie die Kreisbrandinspektionen Ebersberg und Mühldorf, weil der Einsatzort zunächst fälschlich mit Birkach angegeben wurde. Bis zur Übergabe der Unfallstelle an die Straßenmeisterei waren wir mit dem LF 16/12 und dem MZF über fünf Stunden im Einsatz. BK EIn auf der Ortsverbindungsstraße Albaching - Brandstätt fahrender, recht betagter Lkw, hat vermutlich über Auspuff- Funkenwurf auf einer Länge von ca. einem Kilometer den westlichen Bankettbewuchs in Brand gesetzt. Feuer fing auch die Hecke eines Anwesens, welches auf den dichten Baumbestand des Grundstücks übergriff. Da inmitten des Baumbestands sich Wohngebäude befinden, drohten diese, vom Feuer erfasst zu werden. Deshalb wurde ein Großalarm ausgelöst, der auch die Nachbarwehren aus den Landkreisen Erding und Rosenheim betraf. Glücklicherweise konnten die Hecke und einige Bäume rechtzeitig abgelöscht werden. Dennoch wurde der Bewuchs stark vom Brand geschädigt. Die Gefahr für die Gebäude war absolut reell.
Fotos gibts zum Beispiel hier: https://www.innsalzach24.de/innsalzach/haager-land/maitenbeth-ort55475/fotos-brand-einer-hecke-an-waldstueck-bei-kirchdorf-am-24-august-92479586.html |
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